Inhaltsverzeichnis

  1. Anwendungsbereich
  2. Abschluss des Vertrages
  3. Recht auf Widerruf
  4. Preise und Zahlungsbedingungen
  5. Versand- und Lieferbedingungen
  6. Einr√§umung von Nutzungsrechten f√ľr digitale Inhalte
  7. Vorbehalt der Eigentumsrechte
  8. Garantie
  9. Besondere Bedingungen f√ľr Reparaturdienstleistungen
  10. Besondere Bedingungen f√ľr Montage-/Installationsdienstleistungen
  11. Einl√∂sung von Gutscheinen f√ľr Kampagnen
  12. Anwendbares Recht
  13. Ort der gerichtlichen Zuständigkeit
  14. Alternative Streitbeilegung

1) Anwendungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Gesch√§ftsbedingungen (nachfolgend "AGB") der aerobis fitness GmbH (nachfolgend "Verk√§ufer"), gelten f√ľr alle Vertr√§ge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend "Kunde") mit dem Verk√§ufer hinsichtlich der vom Verk√§ufer im Internet unter shop dargestellten Waren und/oder Leistungen abschlie√üt. Der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden wird hiermit widersprochen, es sei denn, es wurden andere Bedingungen vereinbart.

1.2 Diese AGB gelten entsprechend f√ľr die Lieferung von digitalen Inhalten, sofern nicht ausdr√ľcklich etwas anderes vereinbart wurde. Digitale Inhalte im Sinne dieser AGB sind Daten, die in digitaler Form erstellt und bereitgestellt werden.

1.3 F√ľr Vertr√§ge √ľber die Lieferung von Gutscheinen gelten diese AGB entsprechend, sofern nicht ausdr√ľcklich etwas anderes vereinbart wurde.

1.4 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede nat√ľrliche Person, die ein Rechtsgesch√§ft zu einem Zweck abschlie√üt, der weder einer √ľberwiegend gewerblichen noch einer selbst√§ndigen beruflichen T√§tigkeit zugerechnet werden kann.

1.5 Ein Gewerbetreibender im Sinne dieser AGB ist eine nat√ľrliche oder juristische Person oder eine rechtsf√§hige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgesch√§fts in Aus√ľbung ihrer gewerblichen oder selbst√§ndigen beruflichen T√§tigkeit handelt.

1.6 Vertragsgegenstand kann - je nach Inhaltsbeschreibung des Verk√§ufers - sowohl die einmalige Bereitstellung digitaler Inhalte als auch die regelm√§√üige Bereitstellung digitaler Inhalte sein (im Folgenden "Abonnementvertrag"). Im Falle des Abonnementvertrags verpflichtet sich der Verk√§ufer, dem Kunden die vertraglich geschuldeten digitalen Inhalte f√ľr die Dauer der vereinbarten Vertragslaufzeit in den vertraglich vereinbarten Zeitabst√§nden zur Verf√ľgung zu stellen.

2) Abschluss des Vertrages

2.1 Die Produktbeschreibungen auf der Internetseite shop des Verkäufers stellen keine verbindlichen Angebote des Verkäufers dar, sondern dienen lediglich der Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.

2.2 Der Kunde kann das Angebot √ľber das in die Website des Verk√§ufers shop integrierte Online-Bestellformular abgeben. Dabei gibt der Kunde, nachdem er die ausgew√§hlten Waren und/oder Dienstleistungen in den virtuellen Warenkorb gelegt und den Bestellvorgang durchlaufen hat, durch Anklicken der Schaltfl√§che, die den Bestellvorgang abschlie√üt, ein rechtsverbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Waren und/oder Dienstleistungen ab. Der Kunde kann sein Angebot auch per E-Mail oder per Online-Kontaktformular an den Verk√§ufer √ľbermitteln.

2.3 Der Verk√§ufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von f√ľnf Tagen annehmen,
- durch Übermittlung einer schriftlichen Auftragsbestätigung oder einer Auftragsbestätigung in schriftlicher Form (Fax oder E-Mail); insofern ist der Eingang der Auftragsbestätigung beim Kunden entscheidend, oder
- durch Auslieferung der bestellten Ware an den Kunden; insofern ist der Eingang der Ware beim Kunden entscheidend, oder
- durch die Aufforderung an den Kunden zu zahlen, nachdem er seine Bestellung aufgegeben hat.

Sofern mehrere der vorgenannten Alternativen zutreffen, kommt der Vertrag zu dem Zeitpunkt zustande, an dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Nimmt der Verkäufer das Angebot des Kunden nicht innerhalb der vorgenannten Frist an, so gilt dies als Ablehnung des Angebots mit der Folge, dass der Kunde nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden ist.

2.4¬†Wenn eine von PayPal angebotene Zahlungsmethode ausgew√§hlt wird, wird die Zahlung durch den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.√† r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg (im Folgenden "PayPal" genannt) abgewickelt, vorbehaltlich der PayPal-Nutzungsbedingungen, verf√ľgbar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/benutzungsvertrag-voll?locale.x=en_DE oder, falls der Kunde kein PayPal-Konto hat, gem√§√ü den Bedingungen f√ľr Zahlungen ohne PayPal-Konto, verf√ľgbar unter https://www.paypal.com/uk/webapps/mpp/ua/privacywax-full. Wenn der Kunde mit einer von PayPal angebotenen Zahlungsmethode bezahlt, die im Online-Bestellprozess ausgew√§hlt werden kann, erkl√§rt der Verk√§ufer hiermit die Annahme des Angebots des Kunden zu dem Zeitpunkt, an dem der Kunde auf die Schaltfl√§che klickt, die den Bestellvorgang abschlie√üt.

2.5 Wenn der Kunde die Zahlungsmethode "Amazon Payments" wählt, werden die Zahlungen von dem Zahlungsdienstleister Amazon Payments Europe S.C.A., 38 avenue John F. Kennedy, L-1855 Luxemburg (im Folgenden "Amazon" genannt) abgewickelt.

Wenn der Kunde während des Online-Bestellvorgangs "Amazon Payments" als Zahlungsmethode auswählt, erteilt er gleichzeitig einen Zahlungsauftrag an Amazon, wenn er den Zahlungsvorgang durch Anklicken der Schaltfläche zum Abschluss des Bestellvorgangs einleitet. In diesem Fall erklärt der Verkäufer die Annahme des Angebots des Kunden in dem Moment, in dem der Kunde den Zahlungsvorgang durch Klicken auf die Schaltfläche zum Abschluss des Bestellvorgangs einleitet.

2.6 Bei der Abgabe eines Angebots √ľber das Online-Bestellformular des Verk√§ufers wird der Vertragstext nach Vertragsschluss vom Verk√§ufer gespeichert und dem Kunden nach Absendung der Bestellung in Textform (z.B. E-Mail, Fax oder Brief) √ľbermittelt. Der Verk√§ufer darf den Vertragstext dar√ľber hinaus nicht zug√§nglich machen.

2.7 Bevor er eine verbindliche Bestellung √ľber das Online-Bestellformular des Verk√§ufers abgibt, kann der Kunde Eingabefehler erkennen, indem er die auf dem Bildschirm angezeigten Informationen aufmerksam liest. Die Vergr√∂√üerungsfunktion des Browsers zur Vergr√∂√üerung der Anzeige auf dem Bildschirm kann eine effektive Methode sein, um Eingabefehler besser zu erkennen.
Der Kunde kann w√§hrend des elektronischen Bestellvorgangs alle eingegebenen Daten √ľber die √ľbliche Tastatur- und Mausfunktion korrigieren, bis er auf die Schaltfl√§che zum Abschluss des Bestellvorgangs klickt.

2. 8 F√ľr den Abschluss des Vertrags steht ausschlie√ülich die englische Sprache zur Verf√ľgung.

2.9 Die Auftragsabwicklung und Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel per E-Mail und automatisierter Auftragsabwicklung. Es liegt in der Verantwortung des Kunden sicherzustellen, dass die von ihm f√ľr die Auftragsabwicklung angegebene E-Mail-Adresse korrekt ist, damit die vom Verk√§ufer gesendeten E-Mails unter dieser Adresse empfangen werden k√∂nnen. Insbesondere liegt es in der Verantwortung des Kunden, bei Verwendung von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verk√§ufer oder von Dritten, die vom Verk√§ufer mit der Auftragsabwicklung beauftragt wurden, gesendeten E-Mails zugestellt werden k√∂nnen.

3) Recht auf Widerruf

3. 1 Den Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht zu.

3.2 Detaillierte Informationen √ľber das Widerrufsrecht sind in der Widerrufsbelehrung des Verk√§ufers enthalten.

4) Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Sofern in der Produktbeschreibung des Verkäufers nichts anderes angegeben ist, sind die angegebenen Preise Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Lieferkosten werden gegebenenfalls in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben

4.2 Die Zahlung kann mit einer der Methoden erfolgen, die auf der Website des Verkäufers shop angegeben sind.

4.3¬†Wenn eine √ľber den Zahlungsdienst "mollie" angebotene Zahlungsmethode ausgew√§hlt wird, wird die Zahlungstransaktion √ľber den Zahlungsdienstleister Mollie B.V., Keizersgracht 313, 1016 EE Amsterdam, Niederlande (im Folgenden "mollie" genannt) abgewickelt. Die einzelnen √ľber mollie angebotenen Zahlungsarten werden dem Kunden auf der Internetseite shop des Verk√§ufers mitgeteilt. F√ľr die Zahlungsabwicklung kann mollie auf andere Zahlungsdienste zur√ľckgreifen, f√ľr die besondere Zahlungsbedingungen gelten k√∂nnen, √ľber die der Kunde ggf. gesondert informiert wird. Weitere Informationen √ľber "mollie" findest du im Internet unter https://www.mollie.com/de/Privatsph√§re

4.4¬†Bei Auswahl der Zahlungsart "Sofort√ľberweisung" erfolgt die Zahlungsabwicklung √ľber den Zahlungsdienstleister SOFORT GmbH, Theresienh√∂he 12, 80339 M√ľnchen (im Folgenden "SOFORT" genannt). Wenn er den Rechnungsbetrag per "Sofort√ľberweisung" bezahlen m√∂chte, muss der Kunde √ľber ein Online-Banking-Konto verf√ľgen, das f√ľr die Teilnahme an der "Sofort√ľberweisung" aktiviert ist. Au√üerdem muss er w√§hrend des Zahlungsvorgangs √ľber die entsprechenden Anmeldedaten verf√ľgen und die Zahlungsanweisung an SOFORT best√§tigen. Der Zahlungsvorgang wird unmittelbar danach ausgef√ľhrt und das Bankkonto des Kunden entsprechend belastet. Weitere Informationen √ľber die Zahlungsmethode "Sofort√ľberweisung" kann der Kunde abrufen unter https://www.klarna.com/sofort/.

4.5¬†Wenn eine √ľber den Zahlungsdienst "Klarna" angebotene Zahlungsmethode ausgew√§hlt wird, wird die Zahlung √ľber die Klarna Bank AB (https://www.klarna.com/international/, Sveav√§gen 46, 111 34 Stockholm, Schweden (im Folgenden "Klarna"). Weitere Informationen und die Gesch√§ftsbedingungen von Klarna findest du in den Zahlungsinformationen des Verk√§ufers, die du unter der folgenden Internetadresse einsehen kannst:

https://aerobis.com/√ľber-uns/Zahlungsoptionen/

5) Versand- und Lieferbedingungen

5.1 Wenn der Verkäufer den Versand der Waren anbietet, erfolgt die Lieferung innerhalb des vom Verkäufer angegebenen Liefergebiets an die vom Kunden angegebene Lieferadresse, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Auftragsbearbeitung des Verkäufers angegebene Lieferadresse maßgeblich.

5.2 Sollte das beauftragte Transportunternehmen die Ware an den Verk√§ufer zur√ľckschicken, weil eine Zustellung an den Kunden nicht m√∂glich war, tr√§gt der Kunde die Kosten f√ľr den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde von seinem Widerrufsrecht wirksam Gebrauch macht, wenn die Lieferung aufgrund von Umst√§nden, die der Kunde nicht zu vertreten hat, nicht erfolgen kann oder wenn er vor√ľbergehend an der Entgegennahme der angebotenen Leistung gehindert war, es sei denn, der Verk√§ufer hat den Kunden eine angemessene Zeit im Voraus √ľber die Leistung informiert.

5.3 Bei Lieferung per Spedition sind die Waren frei Bordsteinkante, d.h. zu den der Lieferadresse nächstgelegenen öffentlichen Bordsteinen, zu liefern, es sei denn, in den Versandinformationen auf der Website des Verkäufers shop ist etwas anderes angegeben oder es wurde etwas anderes vereinbart.

5.4 Holt der Kunde die Waren selbst ab, informiert der Verkäufer den Kunden per E-Mail, dass die Waren zur Abholung bereitstehen. Nach Erhalt der E-Mail kann der Kunde die Ware in Absprache mit dem Verkäufer am Geschäftssitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet.

5.5 Der Verk√§ufer beh√§lt sich das Recht vor, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgem√§√üer Selbstbelieferung vom Vertrag zur√ľckzutreten. Dies gilt nur, wenn der Verk√§ufer die Nichtbelieferung nicht zu vertreten hat und wenn er ein konkretes Deckungsgesch√§ft mit dem Lieferanten abgeschlossen hat. Der Verk√§ufer unternimmt alle zumutbaren Anstrengungen, um die Ware zu beschaffen. Bei Nichtverf√ľgbarkeit oder teilweiser Verf√ľgbarkeit der Ware wird er den Kunden informieren und ihm unverz√ľglich eine Gegenleistung gew√§hren.

6) Einr√§umung von Nutzungsrechten f√ľr digitale Inhalte

6.1 Sofern in der Beschreibung der Inhalte auf shop nichts anderes angegeben ist, r√§umt der Verk√§ufer dem Kunden das nicht ausschlie√üliche, r√§umlich und zeitlich unbeschr√§nkte Recht ein, die gelieferten Inhalte f√ľr private und berufliche Zwecke zu nutzen.

6.2 Die Weitergabe von Inhalten an Dritte oder die Herstellung von Kopien an Dritte in einer Weise, die nicht durch die AGB gedeckt ist, ist verboten, es sei denn, der Verkäufer hat der Übertragung der vertraglichen Lizenz an Dritte zugestimmt.

6.3 Die Rechteeinr√§umung wird erst wirksam, wenn der Kunde die vertraglich geschuldete Verg√ľtung vollst√§ndig gezahlt hat. Der Verk√§ufer kann auch vor diesem Zeitpunkt eine vorl√§ufige Genehmigung zur Nutzung der Vertragsinhalte erteilen. Eine solche vorl√§ufige Genehmigung stellt keine √úbertragung von Rechten dar.

7) Vorbehalt der Eigentumsrechte

Wenn der Verkäufer in Vorleistung geht, behält er sich das Eigentum an den gelieferten Waren vor, bis der geschuldete Kaufpreis vollständig gezahlt ist.

8) Garantie

8.1 Soweit nichts anderes bestimmt ist, gelten die Bestimmungen der gesetzlichen M√§ngelhaftung. Abweichend hiervon gilt f√ľr Vertr√§ge √ľber die Lieferung von Waren Folgendes:

8.2 Wenn der Kunde als Gewerbetreibender handelt

  • kann der Verk√§ufer die Art der Nacherf√ľllung w√§hlen,
  • bei neuen Waren betr√§gt die Verj√§hrungsfrist f√ľr M√§ngelanspr√ľche ein Jahr ab Lieferung der Ware,
  • bei gebrauchten Waren sind die Rechte und Anspr√ľche wegen M√§ngeln ausgeschlossen,
  • beginnt die Verj√§hrungsfrist nicht neu zu laufen, wenn im Rahmen der M√§ngelhaftung eine Ersatzlieferung vorgenommen wird.

8.3 Handelt der Kunde als Verbraucher, gilt f√ľr Vertr√§ge √ľber die Lieferung gebrauchter Waren vorbehaltlich der Einschr√§nkung der folgenden Klausel Folgendes: Die Verj√§hrungsfrist f√ľr M√§ngelanspr√ľche betr√§gt ein Jahr ab Ablieferung der Ware, wenn dies zwischen den Parteien ausdr√ľcklich und gesondert vertraglich vereinbart wurde und der Kunde vor Abgabe seiner Vertragserkl√§rung ausdr√ľcklich auf die Verk√ľrzung der Verj√§hrungsfrist hingewiesen wurde.

8.4 Die vorgenannten Haftungsbeschr√§nkungen und die Verk√ľrzung der Verj√§hrungsfrist gelten nicht

  • auf Schadensersatz- und Aufwendungsersatzanspr√ľche des Kunden,
  • wenn der Verk√§ufer den Mangel arglistig verschwiegen hat,
  • f√ľr Sachen, die entsprechend ihrer √ľblichen Verwendungsweise f√ľr ein Bauwerk verwendet worden sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben,
  • f√ľr eine bestehende Verpflichtung des Verk√§ufers zur Bereitstellung von Updates f√ľr digitale Produkte in Bezug auf Vertr√§ge √ľber die Lieferung von Waren mit digitalen Elementen.

8.5 F√ľr Gewerbetreibende bleiben dar√ľber hinaus die gesetzlichen Verj√§hrungsfristen f√ľr eventuell bestehende gesetzliche R√ľckgriffsanspr√ľche unber√ľhrt.

8.6 Ist der Kunde Kaufmann im Sinne von § 1 HGB, hat er die kaufmännische Pflicht, die Ware zu untersuchen und dem Verkäufer Mängel gemäß § 377 HGB anzuzeigen. Vernachlässigt der Kunde die dort genannten Anzeigepflichten, gilt die Ware als genehmigt.

8.7 Handelt der Kunde als Verbraucher, sind offensichtliche Transportsch√§den unverz√ľglich dem Spediteur zu melden und der Verk√§ufer ist entsprechend zu informieren. Kommt der Kunde dem nicht nach, bleiben seine gesetzlichen oder vertraglichen M√§ngelanspr√ľche davon unber√ľhrt.

9) Besondere Bedingungen f√ľr Reparaturleistungen

Wenn der Verk√§ufer im Rahmen des Vertrags f√ľr die Reparatur einer Sache des Kunden verantwortlich ist, gilt Folgendes:

9. 1 Reparaturleistungen werden am Geschäftssitz des Verkäufers erbracht.

9.2 Der Verk√§ufer erbringt seine Leistungen nach eigenem Ermessen entweder selbst oder durch von ihm ausgew√§hltes qualifiziertes Personal. Der Verk√§ufer kann sich auch der Dienste von Dritten (Subunternehmern) bedienen, die in seinem Namen handeln. Sofern in der Leistungsbeschreibung des Verk√§ufers nichts anderes angegeben ist, hat der Kunde kein Recht, eine bestimmte Person f√ľr die Erbringung der gew√ľnschten Leistung auszuw√§hlen.

9.3 Der Kunde muss dem Verk√§ufer alle Informationen zur Verf√ľgung stellen, die f√ľr die Reparatur der Sache erforderlich sind, es sei denn, ihre Beschaffung f√§llt nach dem Inhalt des Vertrages in den Aufgabenbereich des Verk√§ufers. Insbesondere muss der Kunde dem Verk√§ufer eine umfassende Beschreibung des Mangels √ľbermitteln und ihn √ľber alle Umst√§nde informieren, die die Ursache f√ľr den festgestellten Mangel sein k√∂nnen.

9.4 Sofern nicht anders vereinbart, muss der Kunde den zu reparierenden Gegenstand auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko an den Gesch√§ftssitz des Verk√§ufers schicken. Der Verk√§ufer empfiehlt dem Kunden, zu diesem Zweck eine Transportversicherung abzuschlie√üen. Au√üerdem empfiehlt der Verk√§ufer dem Kunden, die Ware in einer geeigneten Transportverpackung zu versenden, um das Risiko von Transportsch√§den zu verringern und den Inhalt der Verpackung zu verbergen. Der Verk√§ufer wird den Kunden unverz√ľglich √ľber offensichtliche Transportsch√§den informieren, damit der Kunde seine Rechte gegen√ľber dem Transportunternehmen geltend machen kann.

9. 5 Die R√ľcksendung der Ware erfolgt auf Kosten des Kunden. Die Gefahr des zuf√§lligen Untergangs und der zuf√§lligen Verschlechterung der Ware geht mit der √úbergabe der Ware an eine geeignete Transportperson am Gesch√§ftssitz des Verk√§ufers auf den Kunden √ľber. Auf Wunsch des Kunden wird der Verk√§ufer eine Transportversicherung f√ľr die Ware abschlie√üen.

9.6 Der Kunde kann den zu reparierenden Gegenstand auch am Gesch√§ftssitz des Verk√§ufers √ľbergeben und wieder abholen, wenn sich dies aus der Leistungsbeschreibung des Verk√§ufers ergibt oder die Parteien diesbez√ľglich eine entsprechende Vereinbarung getroffen haben. In diesem Fall gelten die oben genannten Bestimmungen zur Kosten- und Risikotragung bei der Versendung und R√ľckgabe der Ware entsprechend.

9.7 Die vorstehenden Regelungen schränken die gesetzlichen Rechte des Kunden im Falle des Kaufs von Waren beim Verkäufer nicht ein.

9.8 Der Verk√§ufer haftet f√ľr M√§ngel an der erbrachten Reparaturleistung nach den Vorschriften √ľber die gesetzliche M√§ngelhaftung.

10) Besondere Bedingungen f√ľr Montage-/Installationsleistungen

Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Lieferung der Ware auch die Montage oder Installation der Ware beim Kunden sowie angemessene Vorbereitungsmaßnahmen (z. B. Aufmaß), gilt Folgendes:

10. 1 Der Verk√§ufer erbringt seine Leistungen nach eigenem Ermessen entweder selbst oder durch von ihm ausgew√§hltes qualifiziertes Personal. Der Verk√§ufer kann sich auch der Dienste von Dritten (Subunternehmern) bedienen, die im Namen des Verk√§ufers handeln. Sofern in der Leistungsbeschreibung des Verk√§ufers nichts anderes angegeben ist, hat der Kunde keinen Anspruch auf die Auswahl einer bestimmten Person zur Erbringung der gew√ľnschten Leistung.

10.2 Der Kunde hat dem Verk√§ufer die f√ľr die Erbringung der geschuldeten Leistung erforderlichen Informationen vollst√§ndig und wahrheitsgem√§√ü zur Verf√ľgung zu stellen, sofern die Beschaffung dieser Informationen nicht zu den vertraglichen Pflichten des Verk√§ufers geh√∂rt.

10.3 Der Verk√§ufer wird sich nach Vertragsabschluss mit dem Kunden in Verbindung setzen, um mit ihm einen Termin f√ľr die geschuldete Leistung zu vereinbaren. Der Kunde stellt sicher, dass der Verk√§ufer oder das von ihm beauftragte Personal zum vereinbarten Zeitpunkt Zugang zu den Einrichtungen des Kunden hat.

10.4 Die Gefahr des zuf√§lligen Untergangs und der zuf√§lligen Verschlechterung der verkauften Ware geht erst nach Abschluss der Montagearbeiten und √úbergabe der Ware an den Kunden auf diesen √ľber.

11) Einlösung von Wahlkampfgutscheinen

11.1 Gutscheine, die der Verk√§ufer im Rahmen von Werbeaktionen kostenlos und f√ľr eine bestimmte G√ľltigkeitsdauer ausgibt und die vom Kunden nicht erworben werden k√∂nnen (im Folgenden "Aktionsgutscheine" genannt), k√∂nnen nur auf der Website des Verk√§ufers shop und nur innerhalb des angegebenen Zeitraums eingel√∂st werden.

11.2 Einzelne Produkte können von der Gutscheinaktion ausgeschlossen werden, wenn sich eine solche Einschränkung aus den Bedingungen des Aktionsgutscheins ergibt.

11.3 Aktionsgutscheine können nur von Verbrauchern eingelöst werden.

11.4 Pro Bestellung kann nur ein Aktionsgutschein eingelöst werden.

11. 5 Der Warenwert muss mindestens dem Betrag des Aktionsgutscheins entsprechen. Der Verkäufer wird verbleibendes Guthaben nicht erstatten.

11.6 Wenn der Wert des Aktionsgutscheins f√ľr die Bestellung nicht ausreicht, kann der Kunde eine der √ľbrigen vom Verk√§ufer angebotenen Zahlungsarten w√§hlen, um die Differenz zu bezahlen.

11. 7 Die Gutschrift des Aktionsgutscheins wird nicht in bar eingelöst und wird nicht verzinst.

11.8 Der Aktionsgutschein wird nicht eingel√∂st, wenn der Kunde im Rahmen seines gesetzlichen Widerrufsrechts ganz oder teilweise mit einem Aktionsgutschein bezahlte Waren zur√ľckgibt.

11.9 Wahlkampfgutscheine sind nur f√ľr die Nutzung durch die auf dem Gutschein angegebene Person bestimmt. Die √úbertragung des Aktionsgutscheins auf einen Dritten ist nicht gestattet. Der Verk√§ufer ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Berechtigung des jeweiligen Gutscheininhabers zu √ľberpr√ľfen.

12) Anwendbares Recht

F√ľr alle Rechtsbeziehungen zwischen den Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze √ľber den internationalen Kauf beweglicher Sachen. F√ľr Verbraucher gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gew√§hrte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gew√∂hnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

13) Ort der gerichtlichen Zuständigkeit

Ist der Kunde ein Kaufmann, eine juristische Person des √∂ffentlichen Rechts oder ein √∂ffentlich-rechtliches Sonderverm√∂gen mit Sitz im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, ist der Gesch√§ftssitz des Verk√§ufers ausschlie√ülicher Gerichtsstand f√ľr alle Rechtsstreitigkeiten aus diesem Vertrag. Hat der Kunde seinen Sitz au√üerhalb des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland, ist der Gesch√§ftssitz des Verk√§ufers ausschlie√ülicher Gerichtsstand f√ľr alle Rechtsstreitigkeiten aus diesem Vertrag, sofern der Vertrag oder Anspr√ľche aus dem Vertrag der beruflichen oder gewerblichen T√§tigkeit des Kunden zugerechnet werden k√∂nnen. In jedem Fall ist der Verk√§ufer jedoch in den vorgenannten F√§llen berechtigt, das f√ľr den Sitz des Kunden zust√§ndige Gericht anzurufen.

14) Alternative Streitbeilegung

14.1¬†Die EU-Kommission stellt auf ihrer Website den folgenden Link zur OS-Plattform zur Verf√ľgung: https://ec.europa.eu/Verbraucher/odr.

Diese Plattform soll eine Anlaufstelle f√ľr die au√üergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten sein, die sich aus Online-Kauf- und Dienstleistungsvertr√§gen zwischen Verbrauchern und Unternehmern ergeben.

14.2 Der Verkäufer ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer alternativen Streitbeilegungsstelle teilzunehmen.