Kurze Antwort: Den einen besten Handtrainer gibt es nicht, denn jeder Griffkrafttrainer trainiert einen anderen Teil deiner Griffkraft. Zum Zudrücken eignen sich Handtrainer in abgestuften Stärken, für den Einstieg und die Reha ein verstellbarer Handtrainer oder ein weicher Griffring. Mit einem Streckerband trainierst du zusätzlich die Muskeln, die deine Hand öffnen. Ob dein Training wirkt, siehst du nur, wenn du es misst: Ein digitaler Handkraftmesser (Handdynamometer) wie das Powrlink Griffkraft-Set zeigt dir deine Griffkraft live und wiederholbar in Kilogramm. Für die meisten ist ein Handtrainer plus regelmäßiges Messen deiner Griffkraft die beste Lösung.
Handtrainer sind klein, günstig und passen in jede Tasche, ob zu Hause, im Büro oder auf Reisen. Sie unterscheiden sich darin, was sie trainieren, wie du den Widerstand einstellst und ob du deinen Fortschritt siehst. Hier findest du die wichtigsten Arten im Vergleich, die passende Wahl für dein Ziel und sechs Punkte, die du vor dem Kauf prüfen solltest.
Was trainiert ein Handtrainer?
Deine Griffkraft besteht aus vier Teilen, und kein einzelnes Gerät deckt alle ab:
- Zudrücken: die Hand gegen Widerstand schließen, zum Beispiel beim Händedruck oder mit einem Handtrainer.
- Festhalten (Haltekraft): lange festhalten, zum Beispiel beim Tragen schwerer Einkäufe, beim Hängen an der Stange oder mit einer Kettlebell in der Hand.
- Pinzettengriff: Daumen gegen die Finger drücken, zum Beispiel wenn du ein Buch am Rand anhebst.
- Strecken: die Hand öffnen und die Finger spreizen. Diese Muskeln sind der Gegenspieler der Fingerbeuger und werden oft vergessen.
Handtrainer-Arten im Vergleich
| Art | Trainiert | Widerstand | Fortschritt messbar | Ideal für |
|---|---|---|---|---|
| Handtrainer mit Feder (auch Handgripper genannt), Modelle anderer Hersteller | Zudrücken | Fest je Modell, du kaufst mehrere Stärken | Nur über die Stufe, die du schließt, Angaben je Hersteller verschieden | Kraftsportler und alle, die fester zudrücken wollen |
| Verstellbarer Handtrainer | Zudrücken | Per Drehrad oder Schieber einstellbar | Grob, die Skala ist selten geeicht | Einsteiger, Reha, kleine Schritte |
| Streckerband für die Finger | Strecken | Fest je Band, oft in mehreren Stärken | Nein | Ausgleich für Kletterer, Musiker und Büroarbeit |
| Griffring oder Knetball | Zudrücken, Ausdauer | Gering, fest je Ring | Nein | Aufwärmen, Reha, leichte tägliche Übung |
| Tragen und Halten mit Gewicht, z. B. aerobis Kettlebell oder Sandbag | Haltekraft, Unterarme, ganzer Körper | Befüllbar, du wählst das Gewicht | Über Gewicht und Haltezeit | Ganzkörpertraining mit echter Tragekraft |
| Digitaler Handkraftmesser, z. B. aerobis Powrlink Griffkraft-Set | Maximalkraft, isometrisches Halten | Deine eigene Kraft gegen einen festen Rahmen | Ja, in kg live in der App | Fortschritt messen, Trainer, Physios, Kletterer |
Welcher Handtrainer passt zu deinem Ziel?
- Fester zudrücken für Kraft- oder Kampfsport: Handtrainer in zwei oder drei Stärken, dazu schweres Tragen mit der Kettlebell oder dem Sandbag für die Haltekraft.
- Klettern: Finger- und Haltekraft holst du dir vor allem beim Klettern selbst. Ergänze ein Streckerband als Ausgleich und teste regelmäßig deine Maximalkraft, damit du siehst, ob dein Training wirkt.
- Büro, Gaming oder Musik: ein Griffring oder ein leichter verstellbarer Handtrainer für kurze Pausen, dazu ein Streckerband.
- Nach einer Hand- oder Handgelenksverletzung: starte leicht mit Ring oder verstellbarem Handtrainer und halte dich an den Plan deiner Physiotherapie oder deines Arztes. Ein Handkraftmesser zeigt dir, wie nah die verletzte Hand schon an der gesunden ist.
- Fit bleiben im Alter: Deine Griffkraft gehört zur Alltagskraft, vom Tragen von Taschen bis zum Öffnen von Gläsern. Miss sie ein paar Mal im Jahr und halte sie mit Tragen und regelmäßigem Krafttraining hoch.
Handtrainer kaufen: 6 Punkte, die du prüfen solltest
- Zuerst das Ziel. Überleg dir, welchen Teil deiner Griffkraft du trainieren willst, und wähl dann die Art. Ein Griffkrafttrainer zum Zudrücken bringt wenig fürs Öffnen der Hand, ein Streckerband wenig fürs Zudrücken.
- Widerstandsbereich und Abstufung. Kleine Schritte helfen dir weiterzukommen, ohne deine Sehnen zu überlasten. Bei festen Griffkrafttrainern ist der Sprung zwischen den Stärken oft groß, also starte lieber eine Stufe leichter.
- Eine Zahl, auf die du dich verlassen kannst. Jeder Hersteller gibt die Stärke seiner Federhandtrainer anders an, und die Feder wird mit der Zeit weicher. Wenn du verlässliche Werte willst, nimm ein Gerät, das deine Kraft direkt misst.
- Verarbeitung. Stahlrahmen und gerändelte Griffe halten länger und rutschen auch mit schwitzigen Händen nicht. Billiges Plastik und weicher Schaumstoff nutzen sich schnell ab.
- Passend für deine Hand. Sind die Griffe für kleine Hände zu weit auseinander, verlierst du Kraft und deine Werte werden schlechter. Achte auf verstellbare Griffpositionen.
- Immer dabei. Ein Handtrainer, der auf dem Schreibtisch oder in der Sporttasche liegt, kommt öfter zum Einsatz.
Griffkraft messen: So geht es zu Hause mit einem Handkraftmesser
Griffkraft misst du mit einem Handdynamometer. Du drückst einen festen Griff ein paar Sekunden so fest du kannst, und das Gerät zeigt deine Kraft in kg. Mach den Test immer gleich: gleiche Griffposition, Ellbogen etwa im 90-Grad-Winkel, drei Versuche pro Hand, der beste Wert zählt. Deinen Wert kannst du mit den typischen Werten in unserem Artikel über Griffkraft nach Alter und Geschlecht vergleichen.
Mit dem Powrlink Griffkraft-Set wird daraus eine schnelle Routine. Der Powrlink Sensor sitzt in einem pulverbeschichteten Stahlrahmen mit gerändelten Griffen und misst bis 300 kg mit einer Genauigkeit von bis zu 100 g. Die Griffe lassen sich in zwei Positionen montieren, passend für kleinere und größere Hände. Die kostenlose App für iOS und Android zeigt deine Kraft live, speichert jeden Test und exportiert deine Daten als CSV. Ohne Handy hält der Max-Power-Modus am Sensor deinen besten Wert fest. Hast du schon einen Powrlink oder Powrlink Light, brauchst du nur den Powrlink Griffkraft-Rahmen.
Bringen Handtrainer wirklich etwas?
Ja, solange der Widerstand hoch genug ist und du ihn Schritt für Schritt steigerst. Deine Griffmuskeln passen sich an wie alle anderen Muskeln. Mit der Zeit geht der Fortschritt langsamer voran, dann brauchst du mehr Widerstand oder eine andere Art von Grifftraining. Ein Test alle paar Wochen zeigt dir, ob du noch stärker wirst.
Griffkraft trainieren: Wie oft ist sinnvoll?
Zwei bis drei harte Einheiten pro Woche reichen für die meisten, mit mindestens einem Ruhetag dazwischen. Leichte Übungen mit Griffring oder Streckerband gehen auch öfter. Sehnen passen sich langsamer an als Muskeln. Steigere den Widerstand deshalb behutsam und hör auf, wenn Finger, Handgelenk oder Ellbogen schmerzen.
Typische Fehler beim Kauf
- Einen zu schweren Griffkrafttrainer kaufen, den du nie ganz schließt.
- Nur das Zudrücken trainieren, nie das Öffnen.
- Kilo-Angaben verschiedener Hersteller vergleichen.
- Jeden Tag bis zum Anschlag trainieren, ohne Ruhetage.
FAQ
Was ist ein Handkraftmesser?
Ein Handkraftmesser, auch Handdynamometer genannt, misst in Kilogramm, wie fest du zudrücken kannst. Du drückst einen festen Griff ein paar Sekunden so fest du kannst, und das Gerät zeigt deine Maximalkraft. Nutze immer dieselbe Griffposition, damit deine Werte vergleichbar bleiben.
Ist ein Handtrainer dasselbe wie ein Handkraftmesser?
Nein. Mit einem Handtrainer, auch Griffkrafttrainer genannt, trainierst du. Ein Handkraftmesser zeigt dir, wie stark dein Griff ist. Für die meisten ist die Kombination aus Handtrainer und regelmäßiger Messung deiner Griffkraft am besten.
Reicht ein Handtrainer für starke Unterarme?
Ein Griffkrafttrainer trainiert vor allem die Muskeln, die deine Finger schließen. Für kräftige Unterarme kombinierst du ihn mit schwerem Halten und Tragen, zum Beispiel mit Kettlebell oder Sandbag, und mit Zugübungen.
Welche Griffkraft ist gut?
Das hängt von Alter, Geschlecht und Körpergröße ab. Typische Werte findest du in unserem Artikel über Griffkraft nach Alter und Geschlecht. Am aussagekräftigsten ist der Vergleich mit deinen eigenen früheren Werten.
Kann ich meine Griffkraft jeden Tag trainieren?
Leichte Übungen ja. Maximale Anstrengung braucht Erholung, deshalb bleib bei zwei bis drei harten Einheiten pro Woche.
Kann ich mit einem digitalen Handkraftmesser auch trainieren?
Ja, isometrisch. Du drückst bis zu einem Zielwert, zum Beispiel 70 % deiner Maximalkraft, und hältst ihn ein paar Sekunden, während die App deine Kraft live zeigt. Volle Wiederholungen wie mit einem Handtrainer ersetzt das nicht, aber du siehst genau, wie hart du arbeitest.
Dein nächster Schritt
Du weißt nicht, welchen Handtrainer du brauchst? Starte mit einer Messung. Wie du deine Griffkraft misst, steht in unserem Artikel über Handstärke und Messung, und passende Vergleichswerte findest du bei Griffkraft nach Alter und Geschlecht.
Alle Details findest du auf den Produktseiten zum Powrlink Griffkraft-Set und zum Powrlink Griffkraft-Rahmen.


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